{"id":77,"date":"2026-01-11T13:24:19","date_gmt":"2026-01-11T12:24:19","guid":{"rendered":"https:\/\/ki-antike.de\/?page_id=77"},"modified":"2026-02-02T16:07:17","modified_gmt":"2026-02-02T15:07:17","slug":"wuedive","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ki-antike.de\/index.php\/wuedive\/","title":{"rendered":"WueDive-Projekt"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">WueDive-Projekt: \u201eKI-gest\u00fctzte Lehrvideos zur griechisch-r\u00f6mischen Antike\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p>Diese Unterseite versammelt Reflexionen zu einem konkreten Teilprojekt innerhalb der WueDive-Projektlandschaft. Vorgestellt werden Erfahrungen aus dem KI-Projekt \u201e<em>KI-gest\u00fctzte Lehrvideos zur griechisch-r\u00f6mischen Antike<\/em>\u201c, das im Rahmen von WueDive an der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg durchgef\u00fchrt wurde (Wintersemester 2024\/25 und Sommersemester 2025).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Im Mittelpunkt stehen kritisch-reflexive Beobachtungen zur Nutzung K\u00fcnstlicher Intelligenz bei der Erstellung von Lehrmaterialien (Bilder, Videos, Audioformate, Skripte). Thematisiert werden aufgetretene Schwierigkeiten, erprobte L\u00f6sungsans\u00e4tze sowie Grenzen, die im Projektverlauf bestehen geblieben sind. Erg\u00e4nzend werden didaktische Einsatzm\u00f6glichkeiten der entwickelten Materialien in Schule und Hochschule skizziert, Hinweise zur Prompt-Gestaltung gegeben und grundlegende begriffliche, ethische und rechtliche Fragestellungen zum KI-Einsatz in der Lehre angerissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die hier dokumentierten \u00dcberlegungen beziehen sich ausschlie\u00dflich auf dieses Teilprojekt und verstehen sich als <strong>Arbeits- und Reflexionsstand<\/strong>, nicht als abschlie\u00dfende Bewertung.<br>Das WueDive-Projekt wurde an der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg unter der Leitung von Jan Erik He\u00dfler, Maria Osmers und Anton Gl\u00fcer durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-b11a116c wp-block-group-is-layout-constrained\" style=\"margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-top:var(--wp--preset--spacing--30);padding-right:0;padding-bottom:var(--wp--preset--spacing--30);padding-left:0\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Reflexion zum Projekt<\/h4>\n<\/div>\n\n\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Herausforderungen und L\u00f6sungsans\u00e4tze<\/h5>\n\n\n\n<p>Die Erstellung von KI-gest\u00fctzten Lehrmaterialien zur griechisch-r\u00f6mischen Antike hat uns vor zahlreiche Herausforderungen gestellt. Unsere Erfahrungen aus dem Wintersemester 2024\/25 und Sommersemester 2025 m\u00f6chten wir hier transparent dokumentieren.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Bildgenerierung: Zwischen Potenzial und Problematik<\/h5>\n\n\n\n<p>Die Arbeit mit KI-generierten Bildern erwies sich als besonders anspruchsvoll. Ein zentrales Problem ist die&nbsp;<strong>Reproduktion von Stereotypen<\/strong>: G\u00f6ttinnen und Frauen werden oft hypersexualisiert dargestellt, Helden entsprechen einem \u00fcbertrieben muskul\u00f6sen Idealbild. Die KI orientiert sich dabei an ihrem Trainingsmaterial \u2013 etwa Hollywoodfilmen wie \u201eTroja\u201c \u2013 und reproduziert deren visuelle Klischees. Dies birgt die Gefahr, bestehende Bias-Ph\u00e4nomene zu verfestigen, statt eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Antike zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Korrekturprompts k\u00f6nnen einzelne problematische Elemente zwar adressieren, f\u00fchren aber oft zu neuen Schwierigkeiten: Entfernt man ein st\u00f6rendes Detail, taucht nicht selten ein anderes auf. Zudem generiert die KI bei Korrekturen meist ein v\u00f6llig neues Bild statt das bestehende zu \u00fcberarbeiten \u2013 eine erhebliche Einschr\u00e4nkung f\u00fcr koh\u00e4rente Bildserien.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere technische Probleme zeigten sich in der Darstellung von&nbsp;<strong>H\u00e4nden, F\u00fc\u00dfen und Gesichtern<\/strong>, die besonders bei Gruppenszenen oft anatomisch fragw\u00fcrdig wirken. Die&nbsp;<strong>Konsistenz von Charakteren<\/strong>&nbsp;\u00fcber mehrere Bilder hinweg lie\u00df sich kaum gew\u00e4hrleisten, was die Produktion von zusammenh\u00e4ngenden Videosequenzen massiv erschwert. Auch&nbsp;<strong>lateinische und griechische Schrift<\/strong>&nbsp;wurde h\u00e4ufig fehlerhaft wiedergegeben, und selbst KI-generierte Schaubilder erwiesen sich als wenig \u00fcbersichtlich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unsere L\u00f6sungsans\u00e4tze<\/strong>: Wir haben bewusst mit anderen Stilformen experimentiert (etwa im Stil von Asterix und Obelix), um die Erwartung fotorealistischer Darstellung zu umgehen. Zudem haben wir bei ChatGPT die Funktion entdeckt, einzelne Bildelemente zu entfernen \u2013 wenn auch nicht immer zuverl\u00e4ssig. F\u00fcr Schaubilder empfiehlt sich der Ausweich auf spezialisierte, meist kostenpflichtige Plattformen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Audio, Video und Skripte: Die Avatar-Problematik<\/h5>\n\n\n\n<p>Die Arbeit mit KI-generierten Avataren brachte eigene Herausforderungen mit sich.&nbsp;<strong>Ausspracheprobleme<\/strong>&nbsp;bei lateinischen und griechischen Fachbegriffen sowie mangelnde Lippensynchronit\u00e4t \u2013 besonders bei kostenlosen Versionen mit begrenzten Credits \u2013 minderten die Qualit\u00e4t erheblich. Zudem trat h\u00e4ufig das&nbsp;<strong>Uncanny-Valley-Ph\u00e4nomen<\/strong>&nbsp;auf: Die Avatare wirken fast, aber nicht ganz menschlich, was bei Betrachtenden Unbehagen ausl\u00f6sen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Wintersemester 2024\/25 mussten wir feststellen, dass reine Standbilder mit eingesprochenem Text trotz dynamischem Schnitt sehr statisch wirken \u2013 und dass gerade das Einsprechen und der Schnitt die zeitaufwendigsten Arbeitsschritte sind, bei denen uns die KI zun\u00e4chst nicht helfen konnte. Der&nbsp;<strong>Kosten-Nutzen-Faktor<\/strong>&nbsp;geriet hier in Schieflage.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unsere Anpassung<\/strong>: Im Sommersemester 2025 haben wir unsere Vorgehensweise grundlegend ge\u00e4ndert und sind auf Plattformen ausgewichen, die den Schnitt automatisch \u00fcbernehmen. Zudem arbeiten wir mit comicartigen Avataren, die keinen Anspruch auf Realismus erheben und dadurch das Uncanny-Valley-Problem umgehen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Inhaltliche Qualit\u00e4t und Stilfragen<\/h5>\n\n\n\n<p>KI-generierte Skripte neigen zu einem&nbsp;<strong>pathetischen, amerikanisierten Stil<\/strong>&nbsp;mit oft aufgesetzten Moralkonklusionen. Songs waren h\u00e4ufig zu sehr an Popmusik angelehnt und stellten Unterhaltung \u00fcber Information. Auch die automatische Auswahl von Stockfotos (etwa Kolosseum-Aufnahmen mit modernem Autoverkehr) war nicht immer sinnvoll.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was funktioniert besser<\/strong>: Die KI arbeitet deutlich zuverl\u00e4ssiger, wenn man ihr&nbsp;<strong>konkrete Textquellen<\/strong>&nbsp;vorgibt \u2013 etwa einen Fachaufsatz zum Zusammenfassen. Songs m\u00fcssen ruhig und eing\u00e4ngig sein (wie \u201eEs begann mit Augustus, dem Ersten im Reich, er machte Rom ein Imperium gleich\u201c), um Lerninhalte zu vermitteln. Bei Skripten ist es wichtig, der KI pr\u00e4zise Anweisungen zu geben, pathetische Einleitungen und Fazits zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Strukturelle und rechtliche Herausforderungen<\/h5>\n\n\n\n<p>Die&nbsp;<strong>Reproduzierbarkeit<\/strong>&nbsp;der Ergebnisse ist problematisch: KI-Updates ver\u00e4ndern die Antworten auf identische Prompts, was Zitierbarkeit und Dokumentation erschwert.&nbsp;<strong>Plattformrichtlinien<\/strong>&nbsp;zu Nacktheit und Gewalt stehen manchmal historischer Authentizit\u00e4t im Weg. Die&nbsp;<strong>Lizenzsituation<\/strong>&nbsp;bei Musik und die Vermeidung von Wasserzeichen verursachen teilweise erhebliche, nicht punktuell zahlbare Kosten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein grunds\u00e4tzliches Problem bleibt die&nbsp;<strong>Halluzination der KI<\/strong>: Sie f\u00fcgt erfundene Details hinzu, die falsch oder fehlplatziert sind. Dies erfordert st\u00e4ndige kritische \u00dcberpr\u00fcfung aller generierten Inhalte.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Einsatzm\u00f6glichkeiten in der Lehre<\/h5>\n\n\n\n<p>Trotz aller Herausforderungen haben sich verschiedene Formate als sinnvoll erwiesen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kurze Videos<\/strong>&nbsp;(2\u20135 Minuten) eignen sich hervorragend als Einstieg in eine Unterrichtsstunde oder Seminarsitzung \u2013 ein \u201eamuse gueule\u201c, um Interesse zu wecken. Besonders geeignet sind sie f\u00fcr pr\u00e4gnante Informationsvermittlung: Listen, Visualisierungen abstrakter Konzepte, unbekannte Realia oder gut abgrenzbare Einzelph\u00e4nomene.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>L\u00e4ngere Videos<\/strong>&nbsp;(8\u201312 Minuten) k\u00f6nnen in der Schule eingesetzt werden, wenn gezielte Fragestellungen zum Video entwickelt werden, die sich mit dessen Hilfe beantworten lassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Podcasts und Zusammenfassungen<\/strong>&nbsp;haben sich insbesondere bei Zeitnot bew\u00e4hrt. Ein Podcast-Programm kann aus einem 30-seitigen Aufsatz einen f\u00fcnfmin\u00fctigen Podcast erstellen, den man \u201enebenbei\u201c anh\u00f6ren kann, um sich erste Informationen anzueignen. Hier zeigt sich der&nbsp;<strong>Kosten-Nutzen-Faktor<\/strong>&nbsp;der KI tats\u00e4chlich positiv.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Songs<\/strong>&nbsp;sind f\u00fcr Kaiserlisten und \u00e4hnliche Memorieraufgaben geeignet \u2013 vorausgesetzt, sie sind eing\u00e4ngig gestaltet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Interaktive Karten<\/strong>&nbsp;bieten sich an, um geographische Zusammenh\u00e4nge aufzubereiten. Der Aspekt der Interaktion und Gamifizierung ist hier zentral. M\u00f6gliche Themen: Alexanderfeldzug, Heraklestaten, r\u00f6mische Provinzen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Best Practices f\u00fcr Prompts<\/h5>\n\n\n\n<p>Unsere Erfahrungen haben gezeigt:&nbsp;<strong>Klare, pr\u00e4zise und detaillierte Prompts sind entscheidend.<\/strong>&nbsp;Viel Kontext ist n\u00f6tig: Wof\u00fcr brauche ich das Produkt? Wer ist die Zielgruppe? Welche Stilh\u00f6he ist angemessen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beispiel f\u00fcr einen gelungenen Prompt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eIch ben\u00f6tige ein Skript f\u00fcr ein kurzes Informationsvideo zu Lukian. Das Video soll eine L\u00e4nge von f\u00fcnf Minuten haben. Das Video richtet sich an Studierende der Klassischen Philologie, kann also Basiswissen voraussetzen und sollte im akademischen Stil geschrieben sein. Erl\u00e4utere zun\u00e4chst Lukians Biographie und gehe anschlie\u00dfend auf seine wichtigsten Werke ein und wie sie im Kontext der kaiserzeitlichen Literatur zu betrachten sind. Verzichte auf eine Einleitung und ein pathetisches Fazit, sondern beschr\u00e4nke dich auf die Informationsvermittlung. Beziehe dich bei Recherche und Aufbau auf den Wikipedia-Artikel zu Lukian. Bilde innerhalb des Skripts Sinnabschnitte und schlage zu jedem Abschnitt ein sinnvolles Bild vor.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Beispiel f\u00fcr einen unzureichenden Prompt:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u201eErstelle ein Video zu Lukian f\u00fcr die Uni.\u201c<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Wichtig<\/strong>: Auch bei ausf\u00fchrlichen Prompts sind Nachbesserungen n\u00f6tig. Die Kommunikation mit der KI ist ein&nbsp;<strong>iterativer Prozess<\/strong>, der mehrere Verbesserungsschleifen ben\u00f6tigt. Vermeiden Sie dabei Suggestivfragen wie \u201eDas ist doch ein schlechtes Ergebnis, oder?\u201c \u2013 die KI widerspricht nicht und best\u00e4tigt tendenziell Ihre Einsch\u00e4tzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Bildern kann es hilfreich sein,&nbsp;<strong>Referenzbilder hochzuladen<\/strong>, um der KI ein konkretes Vorbild zu geben.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Begriffliche und konzeptionelle Fragen<\/h5>\n\n\n\n<p>Was verstehen wir eigentlich unter \u201eKI\u201c in unserem Kontext? Die Abgrenzung ist nicht immer klar: Ist nur selbstst\u00e4ndig von der Maschine erstelltes Material als KI-generiert zu bezeichnen, oder auch menschlich erstelltes Material, das eine App aufbereitet? Bei Mischformen verschiedener Elemente, Prozesse und UrheberInnen verschwimmen die Grenzen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Erstellung von Lehrmaterialien stellt sich die Frage: Ist KI der eigentliche \u201egame changer\u201c, oder sind es vielmehr fortgeschrittene digitale Tools im Allgemeinen? M\u00f6glicherweise liegt die Antwort in der Mitte \u2013 doch f\u00fcr die praktische Arbeit m\u00f6gen solche begrifflichen Feinheiten weniger relevant sein als die konkreten Ergebnisse.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Weiterf\u00fchrende Bedenken<\/h5>\n\n\n\n<p>Im Laufe des Projekts sind weitere potenzielle Problematiken in den Blick ger\u00fcckt, die \u00fcber die bereits erw\u00e4hnte Reproduktion von Stereotypen hinausgehen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>\u00d6kologische Erw\u00e4gungen<\/strong>: Der Energieverbrauch von KI-Systemen ist erheblich und sollte in Kosten-Nutzen-\u00dcberlegungen einbezogen werden.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Datenschutz und Urheberrecht<\/strong>: Die Verwendung von Trainingsdaten und die Rechtslage bei KI-generierten Inhalten bleiben ungekl\u00e4rt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kritisches Denkverm\u00f6gen<\/strong>: F\u00f6rdert oder untergr\u00e4bt der Einsatz von KI die F\u00e4higkeit zu eigenst\u00e4ndigem, kritischem Denken?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Wissensmanagement und Abh\u00e4ngigkeiten<\/strong>: Welche Kompetenzen gehen verloren, wenn wir zunehmend auf KI-Tools angewiesen sind?<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Kapazit\u00e4tenverschiebung<\/strong>: Wo werden Ressourcen frei, wo entstehen neue Aufw\u00e4nde?<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Diese Fragen sollten in der weiteren Auseinandersetzung mit KI-gest\u00fctzten Lehrmaterialien nicht aus dem Blick geraten.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h5>\n\n\n\n<p>Die Arbeit mit KI-Tools zur Erstellung von Lehrmaterialien zur griechisch-r\u00f6mischen Antike ist von einem st\u00e4ndigen Abw\u00e4gen zwischen M\u00f6glichkeiten und Grenzen gepr\u00e4gt. W\u00e4hrend manche Formate \u2013 insbesondere Zusammenfassungen und Podcasts \u2013 tats\u00e4chlich eine Zeitersparnis bringen k\u00f6nnen, erfordern andere Bereiche wie Bildserien und Videos erheblichen manuellen Korrekturaufwand. Der Schl\u00fcssel liegt in realistischen Erwartungen, iterativer Verbesserung und dem kritischen Bewusstsein f\u00fcr die Limitationen der Technologie.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WueDive-Projekt: \u201eKI-gest\u00fctzte Lehrvideos zur griechisch-r\u00f6mischen Antike\u201c Diese Unterseite versammelt Reflexionen zu einem konkreten Teilprojekt innerhalb der WueDive-Projektlandschaft. Vorgestellt werden Erfahrungen aus dem KI-Projekt \u201eKI-gest\u00fctzte Lehrvideos zur griechisch-r\u00f6mischen Antike\u201c, das im Rahmen von WueDive an der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg durchgef\u00fchrt wurde (Wintersemester 2024\/25 und Sommersemester 2025). 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