Reden mit Alexander dem Großen

Alexander III. von Makedonien (356–323 v. Chr.) eroberte in nur elf Jahren das Perserreich und zog bis an den Indus. Hier können Sie ihm selbst Fragen stellen: zu seiner Jugend am makedonischen Hof, zu seinen Schlachten, zu seinen Gefährten und Gegnern oder zu den Entscheidungen, die schon in der Antike umstritten waren.

Die Antworten stützen sich auf die antike Überlieferung, vor allem auf Arrians Anabasis, Plutarchs Alexander und Diodors 17. Buch über Alexander. Wo möglich, nennt Alexander die Stelle, auf die er sich beruft, sodass Sie sie im Original nachlesen können.

Bitte beachten Sie: Es handelt sich um eine KI-Simulation, nicht um eine historische Quelle. Die Antworten können Fehler enthalten. Ihre Eingaben werden zur Verarbeitung an einen externen KI-Anbieter übermittelt; näheres dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Hinweise zum eigenen Erstellen einer historischen Chat-Persona
  1. Figur und Rahmen festlegen
    Wer spricht, zu welchem Zeitpunkt, in welcher Sprache und für welche Zielgruppe? Beispiel: Alexander in Babylon 323 v.Chr., Latein, Oberstufe. Auch festlegen, was die Figur nicht wissen kann (alles nach ihrem Tod), und ob sie in der Ich-Form spricht.
  2. Quellengrundlage wählen
    Die Antworten sollen auf antiken Quellen beruhen, nicht auf dem allgemeinen Modellwissen. Für Alexander eignen sich Arrian, Plutarch, Curtius Rufus und Diodor; für Caesar das Bellum Gallicum, das Bellum civile und Sueton.
  3. Urheberrecht prüfen
    Die antiken Texte sind frei, die Übersetzungen nicht automatisch. In Deutschland gilt der Schutz bis 70 Jahre nach dem Tod des Übersetzers.
    • Unbedenklich: Übersetzungen des 19. Jahrhunderts, etwa Cleß (Arrian), Siebelis (Curtius) und Wurm (Diodor), sowie Chinnock (Arrian, 1884), Perrin (Plutarch, 1919) und Rolfe (Curtius, 1946, Rolfe †1943).
    • Vorsicht: Mit „gemeinfrei“ werben manche Seiten nur nach US-Recht. Das betrifft etwa die Loeb-Übersetzung von Welles (Diodor, 1963), die in Deutschland noch bis 2039 geschützt ist.
    • Nicht verwenden: moderne Übersetzungen und Forschungsliteratur. Der Bot könnte Passagen wörtlich wiedergeben, und auf einer öffentlichen Seite wäre das eine Vervielfältigung.
    • Eigene Zusammenfassungen sind immer erlaubt und oft die beste Grundlage.
    • Bei Project-Gutenberg-Dateien den Lizenzhinweis am Anfang und Ende entfernen, ebenso Fußnoten und Kommentare der Herausgeber, sofern sie nicht gemeinfrei sind.
  4. Texte aufbereiten
    Sauberen Text (.txt oder .pdf) verwenden. Gescannte Fraktur-Digitalisate müssen erst per OCR umgewandelt und korrigiert werden. Bei großen Textmengen die Quelle in Abschnitte gliedern, damit sich Stellenangaben leichter zuordnen lassen.
  5. Systemprompt schreiben
    Er enthält Rolle, Zeitpunkt, Sprache und Tonfall, außerdem drei feste Regeln:
    • Nur auf Grundlage der hinterlegten Texte antworten und am Ende die Stelle nennen (z.B. Arr. an. 4,8).
    • Wo die Quellen uneinig sind, das kenntlich machen („Manche erzählen …“).
    • Nichts erfinden: wenn die Texte nichts hergeben, das zugeben, und themenfremde Fragen abweisen.
  6. Plattform wählen
    • Schule: AIS.chat (Dialogpartner) oder fobizz. Datenschutz, Vertrag und Kosten sind dort bereits geregelt.
    • Eigene Webseite: WordPress-Plugin wie AI Engine (Wissensdatenbank nur in der Pro-Version) mit API-Schlüssel und Ausgabenlimit. Dann braucht es zusätzlich einen Abschnitt in der Datenschutzerklärung, einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit dem Anbieter und einen Hinweis am Chatfenster („KI-Simulation, keine historische Quelle“).
  7. Testen und prüfen
    Gezielte Fragen stellen, deren Antwort nur in den Texten steht, Stellenangaben mit der Quelle abgleichen und Fangfragen einbauen (Anachronismen, Ereignisse nach dem Tod der Figur). Danach den Systemprompt nachschärfen.